Sometimes reality imitates the idea.
Manchmal ahmt die Realität die Idee nach. / 2021

Martina Helena Kaufmann

Die Steingussfigur

Steingussfigur (4.9 kg / 0.25 m hoch)

Kalkkies 60% (KFN), gebrannter Kalk 30% (KFN), Weisszement 10%,
+ ca. 0.6 kg Betonmischung (Befestigung auf dem Stein)

Kalk-Bruchstein (2.7 t / ca. 1.3 m hoch)

Quintnerkalk (KFN)

Die kubistisch anmutende Steingussfigur war zuerst eine handgeformte Tonfigur. Daraus wurde eine Silikonform gebildet, mit einer passenden Gips-Stützform dazu. Damit war es möglich einen Steinguss der Originalform zu Giesen. Die Steingussfigur wurde dann direkt auf den Kalk-Bruchstein betoniert. Der passende Stein dazu wurde vom Team der „Chalchi“ ausgesucht und an dem gewünschten Ort präzise platziert. So dass nun Stein und Figur eine neue Einheit bilden und im Dialog mit ihrer Umgebung stehen.

Die digitale Figur


Aus 180 Fotographien von der Figur wurde ein 3D-Modell aufbereitet. Um das entstandene 3D-Modell auf den unterschiedlichsten Geräten (LAP Tops, Tablets etc.) abspielen zu können, musste in Handarbeit dieses wieder „vereinfacht“ werden. Dazu wurden die benötigten Flächen auf einen 10% Anteil der Information verringert. Die Berechnung einer „Vereinfachung“ solch einer Form ist komplex, weshalb es für eine gute Imitation der ursprünglichen Form das menschliche Auge brauchte. In dem Fall die Augen von C. Weiss von palindrom.ch.

Für die Darstellung im Web-Browser (inkl. AR) wurde der Model-Viewer verwendet.